Digital Kultur bei bobbie

bobbie hat sich zur Aufgabe gemacht, die Baustoffbeschaffung ins 21. Jahrhundert zu bringen! Wichtiger Bestandteil ist dabei, den Prozess der Beschaffung zu standardisieren und zu digitalisieren. Deswegen ist unser Geschäftsmodell so gebaut, dass es sich effizient digitalisieren lässt und alle Prozesse - ob intern oder extern - werden bei bobbie Stück für Stück digital! Extern bedeutet das konkret, dass wir unseren Kunden, Lieferanten und Partnern die Möglichkeit verschaffen, über digitale Schnittstellen mit dem bobbie System zu interagieren. Aber damit nicht genug:

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Soziale Systeme digitalisieren

Wir sind nicht das erste Startup mit dem Ziel, die Baubranche zu digitalisieren. Andere haben es bereits versucht, allerdings mit dem Ansatz, die Baustellen von heute auf morgen digital zu machen. Wir wissen, dass das nicht funktionieren kann und haben die Intention, diese Digitalisierung Schritt für Schritt voranzutreiben, das ist unser Weg zum Erfolg!

Baustellen sind große soziale Systeme, bei denen sehr viele verschiedene Menschen aufeinander treffen. Wir müssen davon ausgehen, dass auch viele eher konservative Menschen darunter sind, die von Digitalisierung nichts wissen wollen oder das alles nicht verstehen. Diese Menschen gilt es zu begleiten und zu überzeugen! Das geht natürlich nicht auf einen Schlag, dessen sind wir uns bewusst, deswegen bietet bobbie für jeden Schnittstellen. Denn ohne das Verständnis jedes Einzelnen, können die Baustellen nicht funktionieren.

Das haben wir einmal in folgender Grafik dargestellt. Wenn man davon ausgeht, dass es immer “digitale Skeptiker” gibt, dann kann man abschätzen, wie viele Transaktionsversuche es braucht, bis eine Transaktion mit 95% Chance erfolgreich ist, abhängig von der Anzahl der Beteiligten. Einfaches Beispiel: Für eine Taxifahrt brauche ich 2 Beteiligte, Fahrer und Fahrgast. Das lässt sich einfach digitalisieren, weil auch bei 30% digitalen Widerstand schon bei 5 Versuchen eine 95% Chance vorliegt, dass sich trotzdem 2 Digital-Affine finden.

Bei 200+ Beteiligten, wie auf einer Baustelle, ist es praktisch ausgeschlossen, dass alle digital arbeiten. In Zahlen: 250 Beteiligte, 87% wollen digital arbeiten, dann braucht es 3.854.736.785.965.580 Versuche, um eine digitale Baustelle zu finden.

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Darum bietet bobbie Schnittstellen auf allen Digitalisierungsniveaus: Brief, Fax, PDF-Email, Telefon, WhatsApp, Webshop, API, DTRANS oder EDI. Je nach individuellem Wunsch des Gegenüber, gerne auch parallel im selben Bauvorhaben. Unsere Lösung führt all das im Kern auf einen digitalen Prozess zurück.

Digitalisierung der Bauwirtschaft

Wir wissen alle, dass die Bauwirtschaft mittlerweile einer der wenigen Sektoren ist, der noch mit Papier und Stift arbeitet, statt mit digitalen Prozessen. Dokumentierte, gelebte oder gar gemessene Prozesse sind eher die Ausnahme, Qualitätsmanagement ist in der Breite noch nicht so etabliert wie in standardisierten Branchen. 

Das erzeugt spannende Herausforderungen, die wir gerne annehmen, da man bestehende Prozesse nicht einfach digitalisieren kann. Typischerweise muss ein digitaler Prozess anders sein als sein analoges Pendant - hier kommt bobbie ins Spiel!

Da wir nicht nur ein Baustoffhandel sind, der “nebenbei ein bisschen IT macht”, sondern auch ein Software-bauendes Unternehmen sind, stecken wir viel Zeit und Energie in die Schaffung digitaler Lösungen, die den Spagat zwischen der digitalen und der analogen Welt schaffen: 

  • technisch sauber und zukunftsweisend
  • effizient im Prozess
  • vorbereitet auf Chaos

Das ist uns beispielsweise mit 1Lieferschein gelungen. Anders als viele andere Lösungen ist das ein Standard, wie ihn das Internet kennt, ähnlich wie das, was E-Mail, Webseiten und Co. antreibt. Gleichzeitig kann man damit - wenn man organisiert mit Lieferscheinen umgeht - relevant Zeit und Geld sparen. Dennoch kommt die Lösung auch mit verregneten Papier-Lieferscheinen und Maverick Buying klar. 

Vermittler zwischen den Welten

Als Händler sitzen wir naturgemäß in der Mitte, als digitaler Händler in doppelter Hinsicht: Zwischen Kunde und Lieferant, aber auch zwischen analog und digital. Wir verstehen uns hier also als Vermittler zwischen den doch sehr verschiedenen Realitäten der Baustelle und der Softwareentwicklung. Darum haben wir auch beides mit relevanter Kompetenz im Haus.

Gerne helfen wir unseren Partnern, Schritte in Richtung digitaler Prozesse zu machen.

Unsere Kollegen im Vertrieb und Digital Sales Service sowie natürlich die IT helfen gerne!

Technologischer Ansatz

Die Baubranche ist seit 1966 (!) mit der Gründung des Gemeinsamen Ausschuss Elektronik im Bauwesen (GAEB) mit der Digitalisierung beschäftigt. Lange bevor es das Wort Digitalisierung im allgemeinen Sprachgebrauch gab. Dennoch entstehen immer wieder Lösungen, die aus technischer Sicht eine Katastrophe sind und sich - unter anderem deshalb - nur schlecht im Markt durchsetzen.

Das machen wir anders. Die Standards, die wir setzen, zum Beispiel DTRANS oder CMPS, basieren sehr eng auf den erfolgreichen Internet Standards unserer Zeit. Damit sind sie direkt für andere IT-Systeme und deren Entwickler verständlich. Das Internet ist eben auf RFCs und nicht auf DIN-Normen gebaut. 

Als Startup sind unsere Mittel beschränkt, da hilft es besonders, Bewährtes zu benutzen, statt das Rad unnötig neu zu erfinden. DTRANS sind nur 9 Seiten A4. Die EU braucht für etwas Ähnliches mit PEPPOL mehrere hundert Seiten.

All das tun wir nicht alleine, sondern in starken Partnerschaften. Sei es mit unseren Gesellschaftern oder aber innerhalb der passenden Gruppen in unserem Ökosystem, wie dem BDBau, dem AKIM oder dem 1Lieferschein Konsortium. Was wir nicht tun, ist, jahrelang irgendwelche Dokumente zu schreiben, die dann doch niemand umsetzt. Zeit ist Geld, und IT Standards entstehen, indem man macht.