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Pflaster

Sie haben sich für einen Pflasterweg entschieden, sind aber hin und her gerissen zwischen Angeboten? Die Produktbeschreibungen scheinen Ihnen verwirrend? Hier finden Sie die wichtigsten Punkte, die man beim Pflastern unbedingt beachten soll.

Wie unterscheiden sich die Pflastersteine?

Material des Pflasters

Eine Vielfalt von Formaten

Farbenskala der Pflastersteine

Oberflächenbearbeitung

Funktionalität

Qualität

 

 

Pflastersteine gehören zu den zuverlässigsten Flächenbelägen und sind deswegen immer am Markt hochgefragt. Wer den Gartenweg, die Fassade oder Terrasse pflastern möchte, dem stehen eine große Vielfalt von Pflastersteinen aus unterschiedlichen Materialien, Farben und Formen sowie mehrere Verlegmuster zur Verfügung. Bevor Sie sich bei diesem Potpourri wundern, lesen Sie weiter, um den Markt aus den Augen der Profis anschauen zu können.

 

Wie unterscheiden sich die Pflastersteine?

Die Pflastersteine unterscheiden sich je nach Material auch in Format und Farbe. Bei den Baustoffen, besonders beim Tiefbau, ist die Belastbarkeit am wichtigsten, was direkt auf das Material zurückgeht. Die Formen, Farben, Größen und Oberflächenbearbeitung sind die Faktoren, die die Pflastersteine von der Architekten- und Gartenplaner-Ansicht unterscheiden. Das größte Sortiment hierzu gehört zum Betonpflaster mit einer breiten Farbenskala und diversen Gestaltungs- und Auslegungsmöglichkeiten. Im Folgenden erfahren Sie, welche Varianten im Markt überhaupt angeboten werden und wie diese sich in Funktionalität und Qualität unterscheiden.

 

Material des Pflasters

Das Material der Pflastersteine zeigt sich nicht nur in der Belastbarkeit des Endproduktes, sondern wirkt sich auch direkt auf die optischen Merkmale der Pflastersteine aus. Die Oberflächenbearbeitung spielt genauso eine wichtige Rolle bei Abriebsfestigkeit, Rutschhemmung oder Wasserdurchlässigkeit. Im Folgenden finden Sie die gängigsten Materialien von Pflastersteinen samt ihren Vorteilen und Nachteilen aufgelistet.

Beton:

Die einfache Verfärbung und Formbarkeit der Betonpflastersteine, die unterschiedliche Vorsatzschichten auch einsetzbar macht, erklärt das reiche Sortiment an verschiedenen Farben und Formen der Betonpflastersteine. Also kein Wunder, dass sie am häufigsten zum Befestigen von Flächen in Deutschland genutzt werden. Zum einen können Pflastersteine aus Beton sehr günstig sein, zum anderen überzeugen sie in der Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten. Beim Verlegen der Betonpflastersteine kann man sich jedoch dank der zahlreichen Verlegmuster immer eine neue Auslegung ausdenken. Die Betonsteine weisen normalerweise eine gute Wasserdurchlässigkeit nach und sind dementsprechend als befestigte Flächen, die der Versickerung dienen (Ökopflaster), geeignet.

Seit 1970 fokussiert sich Godelmann auf Produktion der Betonpflastersteine nach "DIN EN" Standard und bietet jetzt ein großes Sortiment von Betonsteinpflaster für jeden Eignungsbereich in verschiedenen Formen und Farben.

 

(Bild von H-Beton Pflastersteine von Godelmann)

 

Naturstein:

Naturstein ist die ursprüngliche Form der Flächenbefestigung und seit Jahrtausenden wegen der Belastbarkeit in verschiedenen Formen als Bodenbelag eingesetzt. Der Naturstein überzeugt jeden mit seinem natürlichen Charme und seiner vielfältigen Optik. Natursteinpflaster ist in den meisten Varianten im mittleren bis hohen Preissegment angesiedelt und daher oft keine Variante fürs Befestigen von industriellen Flächen, sondern die Wahl für historische Plätze oder hochwertige Privatflächen. Typische Materialien des Natursteines umfassen Basalt, Granit oder Porphyr. Diese sind zwar sehr teuer, aber auch farbbeständig und langlebig. Trotzdem achten Sie bitte darauf, dass den Ressourcen an besonderen Natursteinen von natürlichen Schwankungen beeinflusst sind. Am besten sollte man vorausschauend etwas mehr Natursteinpflaster besorgen, um den späteren Bedarf beim Pflegen des Bodens bedecken zu können.

Seit mehr als 25 Jahren ist Nordstein als Steinhändler und Importeur von Natursteinen tätig. Auf ihrer großen Lagerfläche in Hamburg und auch bei bobbie sind zahlreiche Angebote an Natursteinpflastern aus der ganzen Welt ausgestellt.

 

(Bild von Scada ferro uni, Naturstein aus Anthrazit bei Godelmann)

Klinker:

Klinkerpflaster ist in einigen Regionen Deutschlands sehr beliebt. Pflaster aus Klinker sind die richtige Wahl, damit Sie die optischen Eigenschaften des Hochbaus wiederaufnehmen können. Neues Klinkerpflaster ist oft preisgünstig und kann gleich beim Klinker Hersteller passend zu dem Verblenden aus Klinker dazugekauft werden. Im Gegenteil dazu gehören die alten Klinker, die meist aus dem Abbruch älterer Häuser stammen, zu den teuersten Flächenbelägen.

Für befahrene Pfade werden Pflasterklinker in Dicken ≥ 6 cm verlegt, bei geringeren Belastungen in unbefahrenen Bereichen auch in geringeren Dicken. Der Unterschied zwischen Klinkerplatten und Klinkerpflastersteinen liegt im Verhältnis der Länge zur Dicke, wobei es bei Klinkerpflastersteinen mindestens 4 sind. Deshalb sind die beiden nicht miteinander zu tauschen.

 

Eine Vielfalt von Formaten

Das Format der Bodenbeläge ist von verschiedenen Normen der Flächenbeläge für Anwendungen in Außenbereichen sowie Privatgeländen beschränkt. Hier sind die am häufigsten vorkommenden Formate aufgelistet.

1. Klassische Pflasterformate: Die Natursteinpflaster sind normalerweise in diesem Format hergestellt. Je nach der Maße sind diese in drei Gruppen einzuteilen. Naturstein ist meist in würfelförmigen Blöcken als Groß-, Klein- oder Mosaikpflaster im Markt zu finden.

· Mosaikpflasterstein: würfelförmig mit Kantenlänge 4 - 6 cm.

· Kleinpflasterstein: würfelförmig mit Kantenlänge 8 - 10 cm.

· Großpflasterstein (für sog. Kopfsteinpflaster): Länge 12 - 22 cm, Breite 12 - 16 cm, Höhe 13 - 16 cm.

Pflastersteine aus Beton sind beispielsweise ab einer Dicke von 8 cm bis zu 18 cm erhältlich. Maschinell gefertigte Betonpflastersteine gibt es in Längen und Breiten von 10 x 10 cm bis hin zu 120 x 120 cm. Bei handgegossenen Steinen (Manufaktur) sind die Abmessungen auf den Millimeter genau frei wählbar, daher könnte man auch größer dimensionieren und ist dann nur durch die Physik begrenzt. Die klassischen Formate lagen in der Vergangenheit bei 20 x 10 cm und 20 x 20 cm. Heutzutage sind aber auch Formate von 40 x 40 cm, 50 x 50 cm und 60 x 60 cm Standard. Größere Formate (100 x 100 cm) sind mehr und mehr im Kommen, da diese den modernen Baustil im Hochbau in den Garten-Landschaftsbau weitertragen. Auch große, aber schlanke Formate finden immer mehr Beliebtheit. So sieht man verstärkt Hofeinfahrten mit Formaten ab 40 x 120 cm.

2. Verbundpflaster: In hochbelasteten Bereichen könnte es ab und zu dazu kommen, dass die Pflastersteine sich aus dem Verbund lösen. Die Verbundpflaster sind besonders praktisch zu diesem Zweck ausgelegt. Typischerweise aus Beton oder Klinker verbaut, eignen sich die Verbundpflaster wegen ihrer Geometrie dazu, die Verschiebungen bei Lasteinwirkung zu verhindern.

3. Pflasterriemchen: Pflasterung aus Klinker oder Beton in Form von langestreckten Rechteckformaten. Man kann ebenso die bunten Pflasterriemchen nach verschiedenen Mustern in unfassbaren Auslegungen verlegen.

4. Pflasterplatten: In der Regel ist das Verhältnis der größten Länge zur Dicke in Pflasterplatten größer als 4 cm und die Dicke ab 6 cm. Pflasterplatten eignen sich zur Pflasterung von Straßen und Außenbereichen.

5. Bruchsteine: Diese Polygonalplatten verleihen den Flächen ein naturbelassenes rustikales Aussehen. Diese Bruchsteine sind typischerweise aus Naturstein oder auch Keramik und benötigen einen Unterbau. Außerdem braucht man Randsteine, um den Weg von anderen Geländen auszuschließen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Bruchsteine wenig Belastbarkeit im Vergleich zu anderen Formaten nachweisen und in der Regel nicht mit dem PKW befahrbar sind.

6. Kieselsteine: Seit Jahrhunderten haben Kieselsteine eine Verwendung als Bodenbelag gefunden. Das ist jedoch nicht wegen der bequemen Begehbarkeit, sondern dank der uneingeschränkten Verfügbarkeit. Die Kieselsteine findet man in verschiedenen Größen, Farben und Formen. Beachtet man die erforderlichen Stabilitätsanforderungen nach RStO, kann man das Kieselsteinpflaster universell in privaten oder öffentlichen Geländen verlegen.

 

Farbenskala der Pflastersteine

Einfarbige Oberflächen

Der graue Pflasterstein ist aus der Befestigung von Freiflächen nicht mehr wegzudenken. Ob im öffentlichen Bereich, im gewerblichen/industriellen Bereich oder auch im privaten Bereich, überall ist ein grauer Stein zu finden. Der graue Pflasterstein ist in der Produktion ungefärbt, da der Zement schon grau ist und dem Produkt daher die Farbe gibt. Damit ist er im Niedrigpreissegment erst einmal der preiswerteste Stein (auch graue Steine können hochwertig sein, siehe verschiedene Qualitätsmerkmale von Pflastersteinen). Auch wenn die Produktionstechnik heutzutage schon weiter fortgeschritten ist, sind auch die Pflastersteine in gelb und rot immer noch in Mode. Besonders das Mischen verschiedener einfarbiger Grau- oder Gelbtöne kommt sehr oft zum Einsatz. Der Pflasterstein anthrazit ist in den letzten Jahren zum absoluten Trend geworden. Dieser Trend findet seinen Ursprung wieder im Hochbau. Mehr und mehr Architekten setzen dunkle Akzente (dunkelgrau bis schwarze Fenster, oder dunkler Fassaden bis schwarze Blender) und der Pflasterstein anthrazit ergänzt dieses wunderbar. Allgemein gesagt, lässt sich jede Oberflächenfarbe realisieren. Von einem kalten Weiß (wir empfehlen bei weißen Pflastersteinen einen beschichteten Stein, siehe Oberflächenbearbeitung), bis hin zu einem warmen Braunton. Auch Farben wie grün und blau kommen wieder, sind aber durch die schwierige Beschaffung von Rohstoffen sehr aufwändig in der Produktion und daher oft sehr teuer.

Mehrfarbige Oberflächen

Mehrfarbige Pflastersteine kommen meist nur in oberflächenbearbeiteter Form zu Geltung. Die Mehrfarbigkeit wird hier durch den Einsatz von verschiedenfarbigen Körnungen erzielt. Der Zement kann immer nur in einer Farbe gefärbt werden. Daher muss die oberste Zementschicht in der Veredelung der Oberfläche wieder abgetragen werden, um die farbigen Körnungen freizulegen. Der Klassiker hierbei ist die „Pfeffer und Salz“ Oberfläche (schwarzer Stein mit geringem Einsatz von weißer Körnung, oder weißer Stein mit geringem Einsatz von schwarzer Körnung). Die Vielfalt von Möglichkeiten ist hier wieder unbegrenzt. Gelbe Grundmatrix mit Braun und Schwarz, Graue Grundmatrix mit Weiß und Glimmer. Besonders aber die Veredelung der Oberfläche mit Glimmersand oder Glimmerquarz ist beliebt. Der Einsatz von Glimmerkörnungen lässt die Oberfläche leicht funkeln und setzt damit Akzente.

Nuancierte Oberflächen (Color-Mix oder Herbstlaub-Verfahren)

Nuancierte Pflastersteine sind aus dem Privatmarkt nicht mehr wegzudenken. Hierbei werden mehrere verschiedenfarbige Betonmischungen zur Gestaltung der Oberfläche genutzt. Dieses Verfahren gibt der Oberfläche des Betonpflastersteins eine ursprüngliche und natürliche Optik. Besonders die Farbe Muschel-Kalk (weiße, braune und schwarze Mischungen) hat sich durchgesetzt und findet sich im Angebot von fast jedem Hersteller. Aber auch Grau–Schwarz und Braun-Beige sind bei Architekten und Kunden beliebt.

 

Oberflächenbearbeitung

Die Art und Weise, wie die Oberfläche der Pflaster bearbeitet wird, spielt eine entscheidende Rolle in der Optik sowie der Rutschfestigkeit. Unter den genannten Materialien verfügt das Beton über die höchste Verformbarkeit. Daher ist es keine Überraschung, ein Allerlei von Betonpflastern mit verschiedenen Bearbeitungen im Markt zu finden. Die Oberflächen von Betonpflastersteinen können in verschiedensten Weisen veredelt werden. Dabei können ein oder mehrere Veredelungsprozesse nacheinander genutzt werden.

Naturbelassen

Die naturbelassene Oberfläche ist eigentlich kein Bearbeitungsschritt, sondern der Stein wird belassen wie er aus der Trockenkammer kommt. Dies wird hier nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.

Gestrahlt

Beim Strahlen wird die Oberfläche des Betonsteins mit Sand oder mit Edelstahlkugeln beschossen. Dabei wird die obere Zementschicht entfernt und die Oberfläche der Körnung freigelegt. Damit erhält der Pflasterstein eine neue Optik und die Eigenschaften (Form, Größe, Farbe) der Körnung kommen zu Geltung. Damit wird der Stein auch angeraut und erhält damit eine höhere Rutschhemmung.

Geschliffen

Beim Schleifen des Betonpflastersteins wird ein kleiner Teil der gesamten Steinoberfläche abgetragen und es wird damit die Körnung nicht nur freigelegt, sondern auch angeschliffen. Hierbei kommt die Körnung der Vorsatzmischung noch mehr zur Geltung als z. B. beim Strahlen der Oberfläche. Das Farbspiel wirkt noch intensiver und die Eigenschaften (Form, Größe, Farbe) der Körnungen können sich voll entfalten. Die Oberfläche ist nach dem Schleifen sehr glatt, daher empfiehlt es sich beim Einsatz in oft nassen Bereichen, die Oberfläche mit einem zweiten Bearbeitungsgang wieder rutschhemmender zu machen.

Gebürstet

Beim Bürsten wird die Oberfläche mit einer diamantbesetzen Stahlbürste bearbeitet. Dabei wird die obere Zementschicht des Steins etwas abgetragen und die Struktur etwas abgeflacht. Der Stein fühlt sich nach dem Bürsten weicher an.

Gealtert

Beim Altern der Oberflächen von Pflastersteinen gibt es zwei Verfahren. Zum einen das Trommeln (die Pflastersteine werden in einer Trommel gedreht und Oberfläche und Kanten werden beschlagen), zum anderen die maschinelle Alterung (die Pflastersteine werden gegen sich bewegende Stahleinsätze geschlagen). Beide Verfahren geben dem Stein einen rustikalen Look und ein gealtertes Aussehen. Beim Trommeln fällt die Alterung härter und unkontrollierter aus. Bei der maschinellen Alterung kann dies besser gesteuert werden. Ein weiterer Vorteil der maschinellen Alterung ist, dass die Pflastersteine nach diesem Veredelungsgang immer noch paketiert sind und nicht neu paketiert werden oder in Big Bags geliefert werden müssen.

Gestockt

Beim Stocken wird die Oberfläche mit Hämmern maschinell bearbeitet. Man legt so die Oberfläche unkontrolliert frei und raut sie auf. Die Struktur der Oberfläche wird aufgebrochen und sie erhält so eine gebrauchte Erscheinung.

Hydrophobiert

Beim Hydrophobieren handelt es sich nicht um eine klassische Oberflächenbearbeitung. Hierbei wird die Wasseraufnahme der Pflastersteinoberfläche beschränkt und es kann so weniger Wasser und folglich weniger Schmutz in die Oberfläche eindringen. Damit bleibt der Stein länger sauber und ist einfacher zu reinigen. Eine Hydrophobierung hält permanent.

Imprägniert

Beim Imprägnieren werden meist eine Lösung oder ein Emulgator auf die Oberfläche aufgesprüht. Diese verringern auch die Wasseraufnahme und bieten Schutz gegen Verschmutzung. Außerdem kann die Schicht gegen Verwitterung und Abnutzung schützen. Im Gegensatz zu Hydrophobierung ist der Schutz der Imprägnierung oft stärker, nutzt sich aber mit der Zeit ab.

Beschichtet

Beim Beschichten der Oberfläche wird ein Lack auf den Stein aufgerollt. Damit werden alle Poren in der Pflastersteinoberfläche geschlossen und der Stein kann keine Flüssigkeiten mehr aufnehmen. Damit ist der Stein sehr einfach zu reinigen, da kein Schmutz in den Stein eintreten kann. Bei richtiger Anwendung ist der Stein damit völlig versiegelt. Hochwertige Verfahren wirken permanent und schützen die Oberfläche vor Fetten, Lebensmitteln, Zigaretten und sogar Kaugummi. Oft besteht die Beschichtung aus zwei Schichten, einer Grundschicht (Schließung der Poren der Oberfläche) und einer Schutzschicht (Prävention von Kratzern oder maschineller Einwirkung).

 

Funktionalität

Je nach Einsatzbereich und Format variieren die Dicken der Steine und somit der Oberflächenanforderungen. Die Betonpflastersteine haben eine bessere Rutschfestigkeit, soweit sie nicht geschliffen, poliert oder geglättet sind. Oft begangene oder befahrene Bereichen sollen in der Regel eine besondere Rutschhemmklasse nachweisen (In unserem Artikel über die Flächenbeläge erfahren Sie mehr über die Rutschhemmklasse.

Als Faustregel lässt sich sagen, dass Pflastersteine mit 8 cm Dicke bis zu einem Format von 60 x 60 cm in ungebundener Bauweise PKW befahrbar sind. Sollten Sie Interesse an größeren Formaten haben, muss die Dicke des Betonpflasters an die Belastung angepasst werden. Sollen die zu pflasternden Flächen LKW-befahrbar sein (10 t oder 12,5 t Achsen), muss der Betonpflasterstein dicker dimensioniert werden.

Die Wasserdurchlässigkeit der Pflasterung ist ebenfalls bei der Planung mitzurechnen. Da diese Art des Bodenbelags besondere Anforderungen erfüllen sollte, gewinnen die versickerungsfähigen Flächenbeläge bei der raschen Klimawandlung immer mehr an Bedeutung. Sie verhindern die Bildung der Flüsse und Pfützen von einer Seite und von anderer Seite können auch zu ökofreundlichen Zwecken, wie Regenwassernutzung beitragen. Wirtschaftlich gesehen, kürzen diese auch die Flächenabwassergebühr (erfahren Sie mehr über das Thema hier).

Ausschlaggebend hierzu ist der Einsatzbereich des Pflasters. Es lässt sich anhand des Einsatzbereiches entscheiden, welches Material und welches Format die Anforderungen der Planung treffen.

 

Qualität

Die Qualität des Pflasters ist von den Herstellern durch verschiedene Prüfverfahren zu testen, bevor diese im Markt angeboten werden können. Die Anforderungen der Normen der Pflastersteine sollen in Bereichen wie Rutschhemmung, Gesundheitsrisiken, Durchlässigkeit etc. geprüft und erfüllt werden. Unter dieser Voraussetzung sind sie im Markt zugelassen.

 

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